Hoyerswerda liegt im Osten des Freistaates Sachsen an der Schwarzen Elster. Die Stadt gehört zum nördlichsten Teil der Oberlausitz – der als Heide- und Teichlandschaft bezeichnet wird. 1945 besaß das Ackerbaustädtchen nur rund 7.000 Einwohner. Am Südrand der Lausitzer Braunkohle-Lagerstätten gelegen, wurde Hoyerswerda nach 1956 zur Wohnstadt der Beschäftigten des Gaskombinates Schwarze Pumpe sowie der Umliegenden Tagebaue ausgebaut. 1981 erreichte Hoyerswerda den Spitzenwert von 72.000 Bewohnern.
Aufgrund dieser industriellen Monokultur kam es nach der politischen Wende zu großen wirtschaftlichen Problemen. Die Arbeitslosigkeit beträgt derzeit 19,1%. Trotz der Vergrößerung des Stadtgebietes durch Eingemeindung von Vororten zählt Hoyerswerda heute weniger als 45.000 Einwohner.
Infolge der gegenwärtig stattfindenden Flutung der vielen Tagebaurestlöcher östlich und nördlich von Hoyerswerda entsteht hier eine reizvolle Freizeit und Urlaubslandschaft. Das sogenannte Lausitzer Seenland nimmt dabei immer mehr Form an und wird vor allem von Radtouristen sehr gern besucht. Aber auch die sonnenhungrigen Strandurlauber erobern langsam die Reion.